Martin vom Staatsschutz überwacht  Martin Seiler wird seit letzter Woche vom bayerischen Staatsschutz überwacht, nachdem er mehrfach dabei beobachtet wurde, wie er Justizministerin Beate Merk nachstellte. Begonnen hatte die lächerliche Affäre auf einem Stehempfang nach einem CASH-N-GO-Auftritt: Die Ministerin wurde per Zufall in ein Gespräch mit dem Sänger verwickelt. Als der Star-Tenor die attraktive Endvierzigerin mit der etwas plumpen Smalltalkphrase „Und wo gehören Sie dazu?“ nicht aus der Fassung bringen konnte, und sie ihn mit einem schlagfertig-sarkastischem „Zur Staatsregierung!“ auf seinen Platz in der Rangordnung verwies, war Martins Interesse geweckt. Seine Augsburger Wohnung ist mittlerweile angefüllt mit Devotionalien seines neuen Schwarms. Unbestätigten Berichten zufolge hat die Geschäftführung von CASH-N-GO den schon immer von dominanten und mächtigen Frauen begeisterten Martin ermutigt, den nächsten Schritt zu machen, da bessere Kontakte zur bayerischen Justiz dem A-cappella-Kartell bei der Verfolgung der weitreichenden Expansionspläne dienlich sein könnten. Natürlich ist fraglich, ob eine Beziehung, die so stark von geschäftlichen Interessen beeinflusst und auch nur sehr einseitig verfolgt wird, eine Zukunft hat. Martin Seiler („Eigentlich brauche ich eine Frau, die mindestens die H-Bombe besitzt, aber O.K.“) ist jedoch willens, dieses Risiko einzugehen.
 Der bekannte Sänger Martin Seiler hat inoffiziellen Angaben zufolge eine Therapie zur weiteren Perfektion seiner Stimme begonnen. Das Naturtalent, dessen Stimme bereits seit dem Kindergarten speziell geschult wurde, möchte so die Möglichkeit, unverstärkte CASH-N-GO-Konzerte zu geben, weiter ausbauen. „Das Olympiastadion füllen können sogar die Stones, aber ohne Verstärkung schafft das nicht mal der FC Bayern.“ Thomas Haala (im Hintergrund) unterstützt diese Idee und nimmt an der Therapie teil, obwohl seiner Stimme nichts mehr hinzuzufügen ist. Während er dabei auf Muskelaufbau und Kreislauftraining mit dem neuartigen Fitnessgerät „Shovel“ setzt, verbringt Martin Seiler täglich viereinhalb Stunden im „Darkroom“ (Bildhintergrund), in dem er durch stimulierende Übungen seine Stimmbänder trainiert. Dabei atmet er eigens aus den USA importierten Sängeratem ein, der beim letzten Konzert von Placido Domingo in der Carnegie Hall abgefüllt wurde. (Carli)
 Nein, nein, keine Sorge - CASH-N-GO kollaborieren nicht mit dem schwergewichtigen Dokumentar-Export Michael Moore aus dem Lande George-Bushistan. Und sie schieben künftig auch keineswegs die ruhige Kugel, weit gefehlt. Stattdessen stellen sie eindrucksvoll unter Beweis, wie ihre Kernkompetenzen - souveräne Pose, exzellentes Outfit - überall ihre Wirkung entfalten, ob auf der Bühne oder dem handverlesenen Laminat der städtischen Kegelbahn - wahre Könner machen überall eine gute Figur. Und wie eine amtlich gute Figur auszusehen hat, stellt Martin mit einem Strike an Körperbeherrschung unter Beweis. Während Christinas Konzentration bei ihren Lockerungsübungen der Gesichtsmuskulatur vorübergehend zu leiden scheint, lässt sich Steini mitnichten aus der Ruhe bringen und nähert sich in Gewinnerpose dem Ort des Geschehens. Haltung, Kleidung, Sportsgeist - hier stimmt einfach alles! Tiefe Einblicke in ihre Spieltaktik gewährt dann wieder Christina beim Auftakt zur zweiten Runde, die Wayne gekonnt und mit vollem Körpereinsatz zu einem Triumph der singenden Sportler verwandelt. Die Fans hoffen natürlich auf eine baldige Rückkehr der Vokalartisten aus den Katakomben städtischer Sporteinrichtungen - vielleicht zu einem Spontan-Gig anlässlich des Ehrentages aller Liebespaare...? (werner)
 AAAAAAAAAAAAH, DIESER ALPTRAUM !!! Hatte ich doch unvorsichtigerweise an meinem Johnny-Logan-Sweater gerochen und bin in einen komatösen Tiefschlaf gefallen. Wache auf und bin umzingelt von diesen RIESENMONSTERN! ALLE noch viel größer als ich, ALLE mit definitiv mehr Bühnenpräsenz gesegnet ... und so LUSTIG! HAHAHA! Aber so ist das nun mal im Showgeschäft: Kaum bist Du wer, schon kommen andere und können´s besser ... ich ... ich häng meine Karriere an den Nagel! Diesmal ECHT, EHRLICH, VERSPROCHEN! ... aber ... was würde dann aus Schnorre werden und den anderen unentdeckten Talenten? ... die wären ja total haltlos ... so ganz ohne Vorbild ... kann ich nicht bringen ... obwohl ... ach, gebt mir noch Bedenkzeit! Ihr könnt solange selber in den Europapark gehen und Euch von diesen Viechern angrapschen lassen - AAAAAAAAAAAAAH!
 Die Reihe der Stars an meiner Seite reißt nicht ab: Gerade eben hatte ich mich von Emil verabschiedet, schon stolperte mir der zweimalige Grand-Prix-Gewinner Johnny Logan vor die Füße. Er kam geradewegs von einem saumäßig guten Bühnenauftritt und durfte sich natürlich den Schweiß an meiner Schulter abwischen. So ist das nun mal im Showgeschäft. Klar, daß ich mein "Sweatshirt" noch nicht in der Wäsche hatte ... Will´s jemand? Es müffelt schon etwas ;-) (thomas)
 Vier sänckrächt: Ckomicker. `s fängt mit einem "E" an, dann fählt einer, und dann geht´s mit "I" "L" weiter. Ckomicker mit "E" "I" "L"... CASH-N-GO-Countertenor Thomas H. hat am Rande des 17. Internationalen Komiker-Symposiums in Nürnberg seinen alten Sprachlehrer getroffen: Emil S. aus Luzern war hauptverantwortlich für Thomas' dialektale und humoristische Entwicklung. Die beiden schweizelten ein wenig herum und tauschten noch Fotos aus. Merci Vöumou, Emil!
 Um den erfolgsverwöhnten Lausebengeln mitsamt Pop-Diva schon präventiv Möglichkeiten zur Entwicklung eines durchschnittlichen Daseinsbewusstseins zu eröffnen, fand das diesjährige CASH-N-GO-Incentive nach Beschluss des Managements in Form einer Hausboottour durch diverse Kanäle im französischen Elsass-Lothringen statt. Nachdem die Teamfähigkeit beim Schleusen aber auch beim Zusammenleben auf engstem Raum herausgebildet war, fanden direkte Kontakte ohne Eingreifen des Sicherheitsdienstes mit Kultur, Land und Leuten statt. Der vorläufige Höhepunkt wurde erreicht, als die Gruppe einen liegengebliebenen Traktor gegen den Willen des Bauern wieder flott machte (wenn auch mit falscher Bereifung).
 Küchenchefin und Spitzen-Sommeliöse Christina Bianco wird bald ein eigenes Lokal eröffnen. Das Besondere: man bezahlt nicht mit Geld, sondern mit Applaus! Die Sängerin hofft damit auftrittsschwachen Zeiten, wie z.B. dem kommenden Sommerurlaub der Gruppe CASH-N-GO entgegenzuwirken und sich den dringend gebrauchten Applaus zu sichern. Ein Auszug aus der Speisekarte: Maronicremesuppe 7,8 Minuten Applaus Zanderfilet unter und an Zitronenbutter neben, an, auf, über und mit grünen Bohnen und Salbeikartoffeln 16,9 Minuten Applaus Orangensorbet mit Früchten 8,5 Minuten Applaus Leichte Kritik, dass Gäste die permanente Geräuschbelästigung beim intimen Dinner als störend empfinden könnten, weist die Künstlerin, die selbstverständlich selbst am Herd steht, empört von sich. „Wer nicht klatschen will braucht erst gar nicht zu kommen“ Ob eine solch rüde Einstellung in der hart umkämpften Gastronomiebranche Erfolg hat, ist fraglich. Immerhin: Küchenmeister Bernhard Söllner, der das berühmte Lodronhaus-Restaurant in Mühldorf a. Inn führt, fängt noch mal ganz von vorn an und absolviert ab nächstem Monat eine Kochlehre unter Biancos strenger Leitung.
 Der außenpolitische Sprecher der CASH-N-GO-Landesgruppe, Wayne Wegener, hat sich klar gegen eine erneute Kandidatur des amtierenden bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber ausgesprochen. Im Vorfeld des CASH-N-GO- Neujahrskonzerts in Wildbad Stadtbergen erklärte er den erstaunten Reportern: "Ich will nicht, dass sich das Schicksal meiner Heimat in Bayern wiederholt! Wir haben Alternativen! Ich möchte jetzt noch nicht zu viel sagen, aber ich denke schon, dass wir in einem Thomas Haala durchaus einen hoffnungsvollen Kandidaten präsentieren können!" Nachfragen der Reporter zur Legalisierung der Schwulenehe in Bayern und zu einer geplanten Wahlkampftour von CASH-N-GO blieben unbeantwortet. (martin)
 Die innenpolitische Sprecherin der CASH-N-GO-Landesgruppe, Christina Bianco, erklärte in CNG-LIVE dem überraschten Publikum, dass sie auf jeden Fall eine weitere Kandidatur des CSU-Parteivorsitzenden Edmund Stoiber unterstützen wird. "Der Edi hat soviel für die Kultur in Bayerisch-Schwaben getan, es wäre absolut unklug, mit einem anderen Kandidaten das Erreichte aufs Spiel zu setzen" meint auch der Kulturbeauftragte des Ensembles, Martin Seiler, und fügt hinzu: "Wir würden selbstverständlich auf JEDER Wahlveranstaltung der CSU umsonst singen, vorausgesetzt, unser charismatischer Landesvater tritt noch einmal an". Das Gerücht einer geplanten Gegenkandidatur vom derzeitigen CASH-N-GO-Vorsitzenden Thomas H. wollten beide nicht kommentieren. (martin)
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