 Es ist soweit: Die menschliche Spezies hat ein neues Entwicklungsstadium erreicht! Zum ersten Mal in der Geschichte der Augsburger CASH-N-FRIENDS-Konzerte haben elf Sängerinnen und Sänger am Vatertagswochenende gemeinsam auf einer Bühne gestanden um zu musizieren, und keiner (in Worten: KEINER) war heiser, rauh, angeschlagen, hatte einen Frosch im Hals, klagte über Atemnot, Zahnfäule, Mundgeruch, Zungenlähmung, Lippenmuskelkater oder auch nur Müdigkeit. Nein, diesmal waren tatsächlich elf kerngesunde A-cappella-Virtuosen in bester Sangeskraft zu sehen und hören. Das ausgeklügelte CASH-N-MED-Gesundheitsprogramm trägt somit Früchte. Vollmitglieder von CASH-N-GO sind seit November letzten Jahres vertraglich verpflichtet, auf ihre Gesundheit zu achten. Ungesunde Nebenaktivitäten wie Grölen im Rosenaustadion und Jodeln unter der Dusche sind streng begrenzt. Die Zuschauer waren von soviel Konzert pro Karte begeistert. Da beide Bands tolle Arrangements, witzige Einlagen und viel gute Stimmung präsentierten, konnten sowohl CASH-N-GO als auch muSix viele neue Fans gewinnen.
 Sirnach (Schweiz), rußiger Freitag 2009 So ist das, wenn man denkt, nichts auf der Welt könnte einen noch fordern: Plötzlich marschiert man eingekeilt zwischen Euphonien, Pauken und Sousaphonen in einer original Schweizer "Gugge" (für Nicht-Schweizer: Mischung aus Spielmannszug und Blaskappelle), untrennbar verbunden mit einem Einachser voller Glocken, Tambourins und Becken, in den Händen Schlagzeug-Sticks, die man versucht, möglichst sinnvoll auf die diversen Instrumente zu schlagen. Puh! Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch diese Extremsituation gemeistert hätte, hehe. Denen hab ich's aber gezeigt, den Schweizern! Nur gut, dass ich meine Ohrstöpsel bei mir hatte. Denn der Krach, den ich da veranstaltete, war wirklich nicht zum Aushalten! Da lob ich mir halt ein schönes unverstärktes A-cappella-Konzert :-)
 Das ist aber schon eine feine Sache. Wir fahren schön praktisch mit unserem neuen Bandbus nach Wilburgstetten um abends ein feines Konzert zu geben. Da fällt dem Thomas ein, wir könnten auf dem Weg noch einen Zwischenstop in der Ratsbrauerei Rain am Lech machen. Wir werden dort am 31. Januar schließlich singen und sollten mit dem Wirt noch so einiges besprechen. Der Martin und ich fanden die Idee super und auf eine Käffchen ist doch immer Platz. Wissenswert ist, dass die Ratsbrauerei vier verschiedene Biersorten (Weißbier, Export, Märzen und Kellerbier) anbietet was mich schon dazu bewogen hat, im Rahmen der Vor-Ort-Begehung mal freundlich zu hinterfragen. Und, keiner weiß wie, plötzlich standen da 2 x 4 Gläser mit den unterschiedlichsten Biersorten und da der Martin und ich so nah an der Theke standen, haben wir uns nur kurz daran festgehalten. Unser Moralapostel Christina (das ist nicht gut für deine Intonation, Schnorre) Bianco hat sich glücklicherweiße schützend mit an die Theke geworfen und die im Rahmen des CASH-N-GO-Location-Zertifizierungs-Audits erforderliche Prüfung maßvoll (oder war's Maß Voll,...egal) über die Bühne gebracht. Wie der Thomas uns allerdings nachmittags nach Wilburgstetten gebracht hat und wie wir 3 tatsächlich voll singfähig waren ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. (schnorre)
 Als Auftakt zu der in zehn jahren sicherlich legendären Reihe "CASH-N-FRIENDS" haben wir mit Klangbezirk den Gewinner der A-cappella-Competition Vokal Total 2006 in Graz in der Kategorie Jazz eingeladen. Leider hat sich pünktlich zu Beginn der beiden ausverkauften Konzerte die Stimme von Thomas verabschiedet und Martins gleich anschließend. Das ist jetzt in 6 Jahren kein einziges Mal passiert, und dann ausgerechnet, wenn wir 2 mal das Reese-Theater voll haben.....Grrrrrrr! Wir danken an dieser Stelle nochmals besonders unseren Freunden von Klangbezirk sowie Oliver Zunker für die schnelle Bereitschaft einzuspringen und den Abend zu retten. Und wer da war, wird mir sicherlich zustimmen, dass Klangbezirk ein echtes Erlebnis waren! Die Fortsetzung der Reihe ist auch schon in Planung für den Mai 2009, die Gäste stehen allerdings noch nicht fest. Wir freuen uns schon!
 Wieder ist ein CASH-N-GO-Mitglied in Ausübung seines Amtes straffällig geworden: Bei der Fahrt zum A-cappella-Contest in Graz wurde Thomas am Steuer unseres Busses von der österreichischen Gendarmerie bei einer erheblichen Geschwindigkeitsübertretung erwischt. Und prompt kommt kaum 7 Monate später auch schon die Strafverfügung. Thomas Haala dazu: "Es ging bergab, hätte ich etwa bremsen sollen?" Wir sagen: Kopf hoch, Thomas! 30 Stunden sind schnell um, und die Verpflegung in österreichischen Gefängnissen soll ja so schlecht auch nicht sein!
Ein weiterer 3. Platz für cash-n-go!  Es ist nicht mehr zu leugnen... Das Schicksal hat uns fest im Griff... Es gibt einfach kein Entrinnen... Nun werden es auch die hartnäckigsten Skeptiker zugeben müssen, dass man der Vorsehung einfach nicht entrinnen kann! Dies ist nun CASH-N-GOs 4. (in Worten: Vierter!) 3. Platz in einem großen Wettbewerb! Nach zwei dritten Plätzen beim internationalen A-Cappella-Wettbewerb in Graz und einem dritten Platz beim A-Cappella-Bundes-Contest in Sendenhorst hat es für die sympathischen Augsburger auch dieses Jahr in Graz wieder nur so gerade eben auf's Siegertreppchen gereicht. Kurzzeitig sah es daher bedenklich nach einer Trennung der Gruppe aus. Bariton Thomas Steingruber: „Ich bin eigentlich mit CASH-N-GO angetreten, um im internationalen Vergleich ganz vorne mitzuspielen, und nun das! Ich denke ernsthaft über eine Bewerbung bei den Wise-Guys nach!“ (Die Wise-Guys sind zur Zeit tatsächlich auf der Suche nach einem Ersatz für Clemens Bärwinkel, der die Gruppe zum Ende des Jahres verlassen wird, Anmerkung des Verfassers). Mittlerweile haben sich die Wogen allerdings wieder geglättet, und nach einem ausverkauften Konzert in der Baumschule Christoph in Weichenberg musste sogar Wayne Wegener wieder lachen: „I don't care about international competitions! This is our audience! I can't understand what they're saying, but they smile all the time, and so I smile back, isn't that great?“ (martin)
 Mit der Teilnahme an der diesjährigen A-cappella-Competition in Graz konnte sich die erfolgreiche Augsburger Formation CASH-N-GO endgültig in der Riege der europäischen Spitzenensembles festsetzen! Neben dem 3. Preis der Jury in der Kategorie Pop (bei 19 teilnehmenden Ensembles) entschieden sich auch die Zuhörer in einer eigenen Abstimmung für die sympathischen Schwaben: 1. Platz im Publikums-Voting! Ein anonymer Fan mit etwas eigenartiger Frisur: „Ich bin eigentlich mit einer anderen Band hergekommen, aber ihr wart einfach so gut, ich konnte ohne schlechtes Gewissen einfach nicht für ... stimmen!“ (Sorry Mandy, aber die Jungs von ... haben dich bestimmt trotzdem noch lieb, außerdem hab ich dich ja nur anonym zitiert) Insgesamt liegt CASH-N-GO damit rechnerisch sogar vor „maybebop“, da sich diese im letzten Jahr gegen „flowalicious“ geschlagen geben mussten, welche in diesem Jahr wiederum von uns überrundet wurden! Um die Jubelstimmung perfekt zu machen, wurden die Augsburger direkt nach ihrem Wettbewerbsauftritt von einer taiwanesischen Delegation zu einer Konzertreise nach Taiwan eingeladen! Doch davon ein anderes Mal mehr an dieser Stelle. (martin)
 Irgendwie hatte ich sie mir anders vorgestellt: Als ich auf dem Augsburger Moritzplatz nach einem erfolgreichen Auftritt bereits wieder in cognito (ich möchte ungern von aufdringlichen Fans erkannt werden) hinter der Bühne stehe, schnuckelt sich plötzlich Paris Hilton an mich hin. Hatte die "Matz" mich tatsächlich enttarnt! Na ja, denk ich, bei Paris kann ich mal nicht so sein. Aber live, ohne Makeup und vor allem ohne Bodyslimmer, ist sie vor allem aus der Nähe betrachtet doch eher unansehnlich. Ehrlich gesagt war ich froh, daß sie ihr Namensschild groß genug auf der sexy Bluse hatte, sonst hätte ich sie vielleicht gar nicht erkannt. Puh! Wär ja ganz schön peinlich gewesen... Aber O.K., wenigstens in der Unterhaltung ist sie sich treu geblieben: Ihr allseits beliebter Sinn für Humor (der mich immer etwas an den von Dirk Bach erinnert) war nicht zu verbergen. Thanks, Paris, and sorry, that I You no Kiss gave! (thomas)
 Unseren zwei dritten Plätzen beim internationalen Contest ist Graz konnten wir nun ein weiteren nationalen Erfolg hinzufügen: Ein dritter Platz in der Kategorie "Semi-Pofessionals" beim "Bundescontest für Vokal-Gruppen" in Sendenhorst! Wir freuen uns natürlich riesig, und gratulieren allen Siegern von Herzen: muSix aus Berlin waren wirklich fantastisch (1. Platz "Profis" und Gesamtsieg) und haben uns darüber hinaus als Ersatz für unsere Misch-Schnecke Barbie Ihre Mischerin ausgeliehen. Vielen Dank an dieser Stelle also auch an die Sonja! Überragend auch wieder niniwe (2. Platz "Profis"), wir lieben Euch! Ebenso phantastisch und immer eine Empfehlung wert: Aquabella (3. Platz "Profis"), wir haben uns sagen lassen, dass sie im Dezember nach Augsburg kommen wollen! Es war wieder einmal ein Wochenende voller Inspiration, Spaß und vor allem mit vielen neuen und alten Freunden. Herzliche Grüße nach Illmenau an get souled und 5idelity, wir hoffen wirklich, dass wir uns wieder sehen werden, macht weiter so! Vielen Dank auch an die Veranstalter in Sendenhorst, es war wirklich ein fantastisches Wochenende, das die A-cappella-Szene in Deutschland wieder ein gutes Stück vorangebracht hat! (martin)
 Auch beim Bundes-Contest in Sendenhorst ist CASH-N-GO wieder nicht über einen dritten Platz in der Kategorie "Semi-Professionals" hinausgekommen. Nach zwei dritten Preisen beim internationalen Contest in Graz ist dies eine weitere Schlappe, an der die Sänger schwer zu tragen haben! Thomas Haala: "Die Jury hat mich mit ihrem Gejohle einfach nervös gemacht, wie soll man da noch jugendlich und überzeugend den Jopie Heesters rüberbringen?" Auch Markus Schmoll zeigte sich sehr geknickt: "Es ist eine Schande für die Region Bayerisch-Schwaben! Augsburg hätte endlich mal einen Sieg verdient gehabt!" Aufgeben wollen die Sänger jedoch nicht, es sind weitere Konzerte in Planung....(martin)
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